Der Feuerkorb – Licht auf unserem Grundstück

Gemeinschaft auf dem Grundstueck bei Sport und Spiel

Die Idee

Als Gemeinde haben wir vor einigen Jahren ein Grundstück gekauft. Es ist noch unbebaut. Während eines Gottesdienstes reifte der Gedanke, das noch nicht erschlossene Grundstück mit Licht durch das Feuer in einem Feuerkorb zu erhellen. Und so haben wir begonnen, in Gemeinschaft um den Feuerkorb herum Gespräch und Gebet anzubieten.

Das Grundstück

Sportliche Gemeinschaft bei Sport und Spiel auf unserem Grundstück
Sportliche Gemeinschaft bei Sport und Spiel auf unserem Grundstück

Unser Grundstück ist umgeben von Mehrfamilienhäusern, einer Reihenhaussiedlung und einem Neubaugebiet. Die Grundstücksgröße in Form einer Zahl ist für viele Menschen schwer zu erfassen, es aber Schritt für Schritt zu begehen und aus jedem Winkel, aus jeder Ecke eine andere Perspektive zu entdecken, ermöglicht es, die Größe zu allen Jahreszeiten ganz individuell zu erleben. Es ist eine grüne Oase mitten in der Stadt.

Wir beten für das Grundstück und die weitere Entwicklung, für die umliegend wohnenden Familien, für die Familien in unserer Gemeinde, für die Stadt Osterholz-Scharmbeck, den Landkreis Osterholz und für Dinge, die jeder/m Teilnehmer/in gerade auf dem Herzen liegen.
Seit über einem Jahr findet das Treffen um den Feuerkorb regelmäßig statt. So erfassen wir das Grundstück in seiner Größe und Begebenheit.

In kleinen Schritten nehmen wir als Gemeinde das Grundstück ein:
im November 2017 sind 3 Container aufgestellt worden. Die Container dienen als Gruppenraum und als Büro. Bei Open Air Veranstaltungen haben wir in Zukunft eigene Toiletten und Stromversorgung.

Die neuen Container auf dem Grundstück
Die neuen Container auf dem Grundstück

Auf dem bereits angelegtem Fußballfeld mit handgefertigten Toren und dem Beach-Volleyballfeld können wir auch auf sportliche Weise Gemeinschaft haben.

Unser Gebet am Feuerkorb

“Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt.”
(Epheser 1, 18; )

Alle sind herzlich eingeladen, sich alle 14 Tage (am Donnerstag in der geraden Woche) um 18 Uhr am Feuerkorb zu versammeln und unser Grundstück zu erleben.

Der Anfang ist gemacht und deutlich sichtbar. Das Grundstück gibt noch weit mehr her:

•      Begegnung

•      gemeinsam Gott erleben

•     unter freiem Himmel Gott nah sein!

 

Ich freue mich auf Euch, lasst uns Gott gemeinsam begegnen!

Kerstin Heimer

Wegbeschreibung:

Vor der Christuskirche stehend mit Blick zum Allwetterbad links die Straße „An der Handloge“ bis zur Kreuzung (Fahrradgeschäft, Tankstelle, Supermarkt) gehen. Die „Ritterhuder Straße“ an der Ampel überqueren und links an der Tankstelle vorbeigehen, rechts abbiegen zum Schützenverein (Schild). Durch das Tor gehen, hinter der Baumgruppe erstreckt sich das Grundstück der Gemeinde Christuskirche Osterholz-Scharmbeck

Der Blick aufs Grundstueck
Der Blick aufs Grundstueck

Fotos (bearbeitet): Ina B.
mit freundlicher Genehmigung

Bibeltext:
Einheitsübersetzung  © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart,
mit freundlicher Genehmigung

Gedanken zum Advent – Gott liebt seinen Menschen

Altar der Christuskirche - Zeichnung

Weihnachten -„das Fest der Liebe“. So nennen wir es. Und haben oft genug gar keine Liebe im Sinn.

Gott hat Liebe im Sinn. Der Evangelist Johannes fasst es in wohlbekannte Worte:

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh. 3,16)

Aber vor der Hingabe durfte, nein, musste er in unsere Welt kommen.  Und Josef erfährt bereits den Namen, den er ihm geben soll:

„[…] ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.“ (Matth. 1,21)

Er weiß, dass die Ankunft bevorsteht. Aber er hat die Bedeutung noch nicht verstanden. Er kann noch nicht sehen, dass dieses Kind der Inbegriff der Liebe Gottes sein wird, die den Menschen zum ewigen Leben rettet.

Gott liebt seinen Menschen. Jetzt in der Adventszeit erinnert unsere Jugend (Faith time)  mit eigenen Gedanken zum Advent an diese Liebe.

Das Hohelied der Liebe

„Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.“
(1. Kor. 13, 4-7)

Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sondern  ein Entschluss, eine Entscheidung. Liebe ist dass, was uns verbindet.
Liebe:  Was bedeutet Liebe eigentlich  für mich? Wertschätzung.
Liebe  ist bedingungslos, treu. Liebe verdeckt Schmerz und Fehler.
Sie verleiht Kraft und verbindet.
Liebe verbindet Menschen zu einer geschlossenen Einheit von Fleisch und Blut. Liebe ist nicht nachtragend.
Liebe ist unbezahlbar und stärker, als der Tod.
Sie verändert Menschen und lässt sie neu aufblühen.
Liebe ist kost bar und schenkt Frieden.
Am Ende bleiben Glaube, Hoffnung  und Liebe. Das größte  aber ist die Liebe.
Aus Einsamkeit macht er Zweisamkeit.
Gottes Liebe ist ein Ding der Unmessbarkeit.
(Text von Micha)

Dialog über die Liebe

A ist Erwachsener, B ein Kind
A: Ich lese dir jetzt mal was aus dem 1. Korinther 13 vor.
A: Die Liebe ist geduldig und gütig
B: (unterbrechend) Was ist eigentlich Geduld?
A: Es ist ja bald bald Weihnachten. Und du freust dich bestimmt auf die Geschenke. Darauf warten – das ist Geduld.
B: Und was soll Güte sein?
A: Wenn dir deine Schwester wieder mal die Kekse weg futtert und du sie trotzdem liebst. Das ist Güte.
A: Außerdem ist die liebe nicht Schadenfroh.
B: HaHaHa!!!! Aber Schadenfreude ist doch die schönste Freude!
A: WAS?! So bekommst du aber keine Geschenke vom Weihnachtsmann!
B: Aber warum?? Ich habe doch so viel Gutes in diesem Jahr getan!!!
A: JA, aber jedoch hast du es nicht aus Liebe getan… sich mit jemanden zu freuen ist viel wertvoller als Schadenfreude.
B: (nachdenkliche Miene)
A: O.k., weiter im Text… Die Liebe gibt nie jemanden auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere, alles erträgt sie mit großer Geduld.
B: (total überrascht) Ach Soo!!!! SO ist das mit der Liebe! Ich glaube jetzt hab ich´s verstanden.
A: Richtig wirst du es erst verstehen sobald du Jesus begegnest. Was er für dich getan hat, ist die größte Liebe die es gibt!
B: Ach, deswegen wird der Geburtstag von Jesus so groß gefeiert.
(Text von Nils, Marlène, Juliana, Rahel)

Ich möchte lieben.

Ich möchte lieben. Bedingungslos annehmen.
Meine Mitmenschen respektieren und von ganzem Herzen lieben. Ich möchte sie lieben, so wie ich ich mich selber lieben möchte.
Ich möchte versöhnen. Streit und Hass durch Versöhnung und Annahme durchbrechen. Ich möchte durch meine Liebe zu mir und meinen Mitmenschen meinem Partner Sicherheit geben. Stetig sein. Ich möchte ehrlich sein, treu in jeder Situation.
Doch ich denke, nein, ich weiß, dass ich das nicht kann. Ich merke, wie ich an meine Grenzen komme und meine Vorsätze immer wieder scheitern.
Doch ich erkenne, dass da jemand ist, der das kann.
Lieben.
Bedingungslos, stetig.
Jemand, der mich zuerst geliebt hat, noch bevor ich Ihn gekannt habe. Noch bevor ich mich selber überhaupt kennen gelernt habe. Weil er schon lange vor mir wusste, wie mein Herz wirklich aussieht.
Jesus.
Er hat von Anfang an schon gewusst, welches Potenzial und welche Liebe Gott in mich gelegt hat. Durch Jesus‘ Liebe, seinem starkem Vorbild, hilft er mir, mir selber und meinem Umfeld mit Liebe und Versöhnung zu begegnen.
(Text von Manuel, Kiara, Maike, Claudius)

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Oder komm zum Treffen, dienstags im Gemeindezentrum!

Bibeltext: aus der Einheitsübersetzung  © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart, mit freundlicher Genehmigung

Fotos: Susan H., Ina B., mit freundlicher Genehmigung

 

Gedanken zum Advent – Erinnerung an die Freundschaft

Die Vorbereitungen zum großen Fest laufen in der Adventszeit auf Hochtouren. Jesus ist als Gottes Sohn auf diese Welt gekommen.
Es ist die Heilsbotschaft Gottes, die bis auf den heutigen Tag für viele Menschen auf dieser Welt reale Bedeutung hat.

Unsere Jugend öffnet das Gedankenfenster zum 2. Advent: sie erinnert an die Bedeutung tiefer Freundschaft.

Jugendgruppe faith time

Das Geheimnis der Freundschaft

faith time JugendIch möchte dir ein Geheimnis verraten (umgekehrt):

Hey psst…

HEY JO!! schh!

Wir können uns doch vertrauen, oder? ! ….

Kann ich dir etwas sagen?…

Kann ich mich darauf verlassen, dass du es jedem weiter erzählst??!

Ich habe einen Freund, der ist immer für mich da, egal was passiert!
Boah, echt krass man! Er hat immer ein offenes Ohr für meine Probleme. Alter! Der weiß Dinge über mich, die kennt sonst keiner!
Und er ist echt schwer in Ordnung! Ich kann ihm in allem vertrauen.
Er ermutigt mich, sagt mir aber auch gerne mal direkt, wo es lang geht oder wenn ich mal etwas verbockt habe.
Auch wenn ich ihn ignoriere, oder echt fies zu ihm bin, kann ich wieder kommen und er nimmt mich bedingungslos an.
Ich habe ihm alles gegeben, was ich habe, weil er mich so liebt, dass er für mich sterben würde.
Ja wirklich! Ich möchte, dass du Jesus mal kennenlernst.

Und ey!

Denk dran, erzähl das bloß jedem weiter!

(Text von: Manuel, Marléne, Josias)

Ein Freund – näher als Du glaubst

Ein Freund …
– lässt Dich nicht fallen
– bleibt Dir immer treu
– will nur das Beste für Dich
– akzeptiert Dich so wie Du bist

Ein Freund ist …
– da in der Not
– geduldig mit Dir
– nicht nachtragend
– jemand, der Dich kennt und trotzdem liebt
– jemand, der sein Leben für Dich geben würde

Einer ist anders als Du glaubst. Näher als Du denkst. Der Wind in Deinen Segeln, wenn Du Luft zum Atmen brauchst. Jesus weiß wovon du redest, wo immer du jetzt bis , er ging zu Boden, durch die Hölle und zurück.
(inspiriert vom Originaltext: Samuel Harfst ” Anders” © 2013 Gerth Medien)

Ja Jesus ist der beste Freund, denn er tat alles für Dich und mich, bis hin zu einem Leben mit ihm in alle Ewigkeit.

(Text von: Kiara, Juliana, Maike, Paddy)

Jesus – Freund und Diener

Wir sind Diener Jesu. Was für ein Privileg! Aber es kommt noch besser!
Denn Jesus ist kein gewöhnlicher Herr. Er möchte nicht nur, dass wir geben, sondern auch dass wir nehmen.
Er will eine intime und lebendige Beziehung mit dir ganz alleine haben.
Und stell dir vor, er sagt nicht nur, dass Er ein Freund von dir sein will, sondern Er will Dein bester Freund sein.
Er erwartet dich jeden Tag mit offenen Armen.

Eine Freundschaft mit ihm ist unvergleichlich. Er will auch uns dienen.

Denn Jesus ist ein dienender König!!!

(Text von Annelie, Rahel, Laura)

Das Lied über Freundschaft

Zusammenhalt und Vertrauen,

Darauf kann ich bauen.

Freundschaft ist eine Beziehung in Liebe,

Und es gibt auch manchmal Hiebe.

In Worten und auch Taten,

Lässt man ich gern beraten.

Viele Menschen steh’n mir nah,

Aber nur Jesus ist immer da.

Durch riesen Krisen muss man geh’n,

Mit Jesus kann ich sie besteh’n.

Jesus hat ein offenes Ohr,

Gerne schau ich zu ihm empor.

Respekt und Akzeptanz,

Das ist der Freundschaftstanz!

Wegweiser im Wald und am Strand,

Geh’n wir als Freunde Hand in Hand.

Greifst du nach Jesu Hand???

(Text von Micha, Kaleb, Kenneth, Susan)

 

 

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Fotos: Susan H., Ina B., mit freundlicher Genehmigung

Gedanken zum Advent – Hoffnung auf die Ankunft des Herrn

Ja, in der Adventszeit geht es um die Hoffnung. Wir bereiten uns nicht nur vor auf das große Fest der Geburt Jesu. Wir verknüpfen damit auch die Erwartung, die Hoffnung der Wiederkehr Jesu zum Ende der Zeit.

Unsere Jugend hat sich in ihrer “faith time” Gedanken zum Thema “Advent” und “Hoffnung” gemacht und hat sie im Gottesdienst zum 1. Advent zum Ausdruck gebracht.

Vortrag Faith time

 

Wir dürfen den gemeinschaftlich vorgetragenen Text hier veröffentlichen:

Die Heilige Schrift – unsere Hilfe und Hoffnung

Was in der Heiligen Schrift vor langer Zeit aufgeschrieben wurde, gilt uns, wir sollen daraus lernen. Es ermutigt und tröstet uns, damit wir unsere Hoffnung auf Gottes Zusagen setzen und daran festhalten.

Denn alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schriften Hoffnung haben.” (Römer 15, 4)

Der Vers beschreibt Gottes Verheißung an uns, die er durch die Propheten und sein Wort verspricht. Diese hat er schon vor sehr langer Zeit für uns verfasst, doch sie gilt auch noch heute!

In unserem Leben müssen wir ausharren, brauchen häufig Geduld. Es ist häufig schwierig durchzuhalten. Gott hat aber einen Plan für unser Leben, eine Idee. Doch wir kennen seinen Zeitplan nicht und so müssen wir Geduld haben. Geduld, zu warten und hören, was Gott uns auf unser Herz legt. Einen Auftrag, eine Vision.

Während wir warten, gibt uns die Schrift Gottes ganz klare Hilfestellung und Ideen, wie Gott in uns und in der Welt reden und Handeln möchte. Die Worte sind ganz persönlich an uns verfasst. Der Vers spricht da direkt von Gottes Zusage. Ganz persönlich und ganz ehrlich an uns.

Die Heilige Schrift  ist es, die uns morgens aufstehen lässt, Kraft gibt, Probleme zu bewältigen, das Leben / die Welt auszuhalten, wenn wir auf die Knie gezwungen werden. Sie gibt uns Mut und Hoffnung.

Aber wir werden auch stets von der Schrift Gottes belehrt. Sie gibt uns Regeln, die unser Leben strukturieren und leiten. So kann Gottes Schrift, die vor vor langer Vergangenheit verfasst wurde, uns in unserer Zukunft leiten. Diese Leitung, Gottes Worte an uns, gibt uns Zuversicht auf die Erlösung und das Wiederkommen Jesu.

Jesus hat uns versprochen, dass der Heilige Geist immer bei uns ist. Ein Versprechen, auf dem wir unser ganzes Leben bauen und stützen können. Alle Kraft und Hoffnung, alles Leben und alle Liebe geht aus dieser unendlichen und versönenden Quelle aus. Dem Heiligen Geist und Gottes Zusagen in uns.
So können wir in Hoffnung und Versöhnung leben, Gottes Liebe ausstrahlen, mit der Hilfe des Heiligen Geistes Gott in die Welt hinaus bringen. Die Welt durch Gott in uns zum leuchten bringen.
(Text von Manuel, Maike, Micha, Laura)

Hoffnung gibt Mut.

Wenn ich mich nicht auf das Wort Gottes und dessen Zusagen stütze, dann verlier ich schnell die Hoffnung und den Mut für’s Leben.
Denn Jesus ist mein Sinn des Lebens. Nur durch ihn bin ich, was ich bin.
Er erzieht mich, mehr die Person zu sein, als die er mich geschaffen hat, indem ich seine Anweisungen befolge und nach seinem Willen lebe.
Auch wenn es mir schlecht geht und ich mich nicht gut fühle, versuche ich auf Gott zu schauen und nicht auf meine Gefühle.
Denn Gefühle täuschen, die Hoffnung auf Gott aber ist und bleibt gewiss.
So harre ich auf ihn, wenn ich merke, dass ich ohne Gott nichts schaffe und abhängig von ihm bin.
Meine Hoffnung reicht bis in die Ewigkeit.
Die Gewissheit, dass ich sie mit meinem Vater im Himmel verbringen werde, schenkt mit Lebensfreude und Frieden.
(Text von Rahel, Kaleb, Patrick, Annelie)

Hoffentlich

    • scheint morgen die Sonne.
    • krieg ich keine 4 in Mathe
    • bekomme ich ein Auto, wenn ich 18 bin
    • mögen die anderen meine Posts bei Facebook
    • findet er mich nicht zu dick
    • denken meine Freunde nicht, dass ich oberflächlich bin
    • geht es meiner Oma schnell wieder besser
    • streiten sich meine Eltern nicht schon wieder
    • mobben sie mich heute nicht
    • reicht das Geld noch für etwas Essen – sieht keiner meinen Diebstahl
    • ist noch Platz frei im Obdachlosenheim Es ist so kalt…
    • Treffe ich jemanden in meinem Leben, der mich wirklich wertschätzt
    • werde ich geliebt, wie ich bin
    • ist er mir gnädig
    • vergibt er mir meine Schuld
    • darf ich bei ihm sein in seinem Arm
    • zeigt er mir sein neues Reich
    • werden wir ewig leben
    • kommst du wieder, wenn die Zeit zu Ende geht, Jesus
    • wird dein Wille geschehen und dein Reich kommen
    • liebst du mich?
    • Du liebst mich!

Ich hoffe – Nein! – Ich weiß! – Morgen scheint die Sonne
(Text von Josias, Kenneth, Marlène, Nils)

Hoffnung

Sie umgibt uns jederzeit.
Der eine hofft auf ein fettes Auto.
Der andere auf Sonnenschein.
Wo unsere Schätze sind, da ist auch unser Herz.
Wo ist dein Herz?
Auf welche Schätze hoffst du?
Familie? Geld? Ansehen? Sicherheit?
Wobei schlägt fein Herz schneller?
Stell dir vor es gibt jemanden, dessen Herz für dich innormal schnell schlägt.
Diese Person tut alles für dich und mich, damit wir hoffen können.
Er kann in die Dunkelheit und durchbrach sie mit seinem Licht.
Lass dich von seiner Liebe inBrand stecken und gedenke mit der ersten Kerze an die Hoffnung die er schenkt.
Bewahre dir diese Hoffnungsfroh Jesus, denn sie ist der größte Schatz…
(Text von Kiara, Bejamin, Susan)

 

Wer gerne mehr Gedanken zum Advent lesen möchte, gerne hier:
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Bibeltext: aus der Einheitsübersetzung  © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart, mit freundlicher Genehmigung

Fotos: Susan H., Ina B., mit freundlicher Genehmigung

„Ich habe mich sehr danach gesehnt“ – das Abendmahl

Um die Situation des letzten Abendmahl Jesu besser zu verstehen, schauen wir in die biblische Vergangenheit
(Bibeltexte aus der Einheitsübersetzung  © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart, mit freundlicher Genehmigung):

Die Israeliten waren auf der entbehrungsreichen Flucht vor den Ägyptern. Sie hatten es eilig, zu entkommen. Es blieb keine Zeit, sich lange mit dem Brotbacken aufzuhalten. So wurde das Mehl schnell mit Wasser vermengt und der Teig sofort gebacken. Der Gärprozess konnte deshalb noch nicht einsetzen.

„Und sie backten aus dem rohen Teig, den sie aus Ägypten mitbrachten, ungesäuerte Brote; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten weggetrieben wurden und sich nicht länger aufhalten konnten und keine Wegzehrung zubereitet hatten.“ (2. Mose 12, 39)

Seit der Befreiung und Flucht aus Ägypten gedenkt das Volk Israel dieser Zeit. Derr Herr Israels hatte dazu aufgetragen:

„Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen. Schon am ersten Tag sollt ihr den Sauerteig aus euren Häusern tun.“ (2. Mose 12, 15a) und

„Keinerlei gesäuertes Brot sollt ihr essen, sondern nur ungesäuertes Brot, wo immer ihr wohnt.“ (2. Mose 22, 20)

Diese Zeit des Gedenkens war nun wiedergekommen, als Jesus zum letzten Mal nach Jerusalem zurückkehrte.

„Es war aber nahe das Fest der Ungesäuerten Brote, das Passah heißt.“ (Lukas 22, 1)

Jesus und seine Jünger hatten in dieser Nacht nichts anderes als das ungesäuerte Brot.

Dieses zentrale Zeichen der feierlichen Erinnerung, das ungesäuerte Brot, ist auch in der heutigen Feier des Abendmahls der Kirche immer noch präsent.

In unserer Gemeinde wird nicht nur im Gottesdienst, sondern auch in den Häusern das Abendmahl in der Gemeinschaft gefeiert. Einer unserer Hauskreise, der nur aus Männern besteht, berichtet an dieser Stelle von der Brotherstellung für das Abendmahl.

Das Brot für uns

Wir haben unsere ganz persönliche Form gefunden, das Abendmahl einmal im Monat gemeinsam zu feiern. Es folgt unserer eigenen, gewachsenen Liturgie  und ist relativ locker eingebunden in unser Treffen.
Dazu gehört auch, dass wir unser Brot selbst backen, dicht am ursprünglichen, biblischen Gedanken. Wir haben einige Rezepte ausprobiert. Mit dem jetzigen Ergebnis sind wir sehr zufrieden.

Wir möchten die Herstellung unseres Abendmahlbrotes gerne vorstellen. Wir ermutigen zur Nachahmung.

Die Teigherstellung

Um zu vermeiden, dass der Brotteig säuert, ist er einem schnellen Herstellungsprozess unterworfen, der die Gärung verhindert. Die Brotherstellung darf nicht mehr als etwa 18 Minuten dauern. Das Volk Israel wusste damals schon genau, dass der Gärprozess schnell beginnt, wenn das Mehl mit dem Wasser in Kontakt gekommen war. Deshalb: lieber kleine Mengen Teig produzieren, viel braucht es sowieso nicht für eine kleine Gruppe.

Der Teig besteht eigentlich nur aus Mehl und Wasser. Wir fügen allerdings noch etwas Salz und Olivenöl hinzu. Das Brot darf ruhig Geschmack haben.
(Tochter war nicht böse, dass ihr Trinkbecher als Maßeinheit herhalten musste). Wir haben zwei Teile Mehl verwendet, es hätte aber auch eins völlig ausgereicht, da die Brote ja sehr dünne Fladen werden sollen. Damit ist eins eigentlich genug. Allerdings: das Brot schmeckt auch hinterher noch gut, das Mahl geht bei uns weiter. Deshalb darf es ruhig etwas mehr sein. Auf jeden Fall mehr lecker als Kartoffelchips!
Also: Mehl, etwas Salz, etwas Olivenöl (damit darf man experimentieren) und dann noch einem kleinen Teil Wasser in eine Schüssel geben.
Mit der Hand wird nun sorgfältig, aber zügig geknetet (Zeit!) und immer wieder etwas Wasser dazu gegeben.
Zum Schluss darf der Teig nicht in der Hand kleben. Wenn er weich und geschmeidig ist und sich leicht formen lässt, ist er fertig zum Ausrollen.
Das Ausrollen auf einer leicht bemehlten Fläche (am besten auch die Rolle bemehlen) ist sehr einfach, wenn der Teig die richtige Konsistenz hat. Und er sollte wirklich hauchdünn sein, am besten unter 2 mm. Er wird vorsichtig abgezogen, damit er nicht reißt.
So, und nun wird es doch etwas speziell bei uns: der Fladen wird in der Pfanne mit ganz wenig Fett (wirklich ganz wenig Olivenöl) angeröstet. Nimmt man zu viel, saugt sich der Teig mit Öl voll und das soll nicht sein. Nach kurzem Wenden ist der Brotfladen schon etwas fester geworden und er wird wieder aus der Pfanne heraus genommen. Wir sehen auch: es kommt gar nicht darauf an, dass eine gleichmäßige Form entsteht. es muss ja immer noch schnell gehen.
Jetzt legen wir ein Ofengitter über die heiße Herdplatte (locker bleiben, der Abstand ist o.k.) und nun wird der Brotfladen direkt über die Herdplatte gelegt. Erstaunliches passiert: der Teig bläst sich kurz auf (um das zu vermeiden, kann er auch vorher noch mit einer Gabel gelöchert werden) und dann wird er fein gebräunt. Keine Angst! Der Herd lässt sich hinterher sehr leicht reinigen. Wir haben diese Prozedur jetzt auf zwei verschiedenen Herden ausprobiert und es funktioniert sehr gut.

Wem diese Phase der Brotherstellung dennoch nicht liegt, der kann das Brot auch im Backofen fertig backen, am allerbesten auf einem Backstein, oder aber auf oberster Stufe mit Oberhitze. Es kostet natürlich deutlich mehr Energie, der Ofen muss vorgeheizt werden. Das Wenden nicht vergessen!

Tja, und dann ist es fertig. Wie bereits am Anfang des Artikels gesagt: der ganze Vorgang bis zum letzten gebackenen Fladen muss in unter 20 Minuten abgeschlossen sein. Dann darf gefeiert werden!

Das übrig gebliebene Brot wird von uns im Laufe des weiteren Abends ziemlich schnell weggenascht!