Gedanken zum Advent – Gott liebt seinen Menschen

Weihnachten -„das Fest der Liebe“. So nennen wir es. Und haben oft genug gar keine Liebe im Sinn.

Gott hat Liebe im Sinn. Der Evangelist Johannes fasst es in wohlbekannte Worte:

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh. 3,16)

Aber vor der Hingabe durfte, nein, musste er in unsere Welt kommen.  Und Josef erfährt bereits den Namen, den er ihm geben soll:

„[…] ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.“ (Matth. 1,21)

Er weiß, dass die Ankunft bevorsteht. Aber er hat die Bedeutung noch nicht verstanden. Er kann noch nicht sehen, dass dieses Kind der Inbegriff der Liebe Gottes sein wird, die den Menschen zum ewigen Leben rettet.

Gott liebt seinen Menschen. Jetzt in der Adventszeit erinnert unsere Jugend (Faith time)  mit eigenen Gedanken zum Advent an diese Liebe.

Das Hohelied der Liebe

„Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.“
(1. Kor. 13, 4-7)

Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sondern  ein Entschluss, eine Entscheidung. Liebe ist dass, was uns verbindet.
Liebe:  Was bedeutet Liebe eigentlich  für mich? Wertschätzung.
Liebe  ist bedingungslos, treu. Liebe verdeckt Schmerz und Fehler.
Sie verleiht Kraft und verbindet.
Liebe verbindet Menschen zu einer geschlossenen Einheit von Fleisch und Blut. Liebe ist nicht nachtragend.
Liebe ist unbezahlbar und stärker, als der Tod.
Sie verändert Menschen und lässt sie neu aufblühen.
Liebe ist kost bar und schenkt Frieden.
Am Ende bleiben Glaube, Hoffnung  und Liebe. Das größte  aber ist die Liebe.
Aus Einsamkeit macht er Zweisamkeit.
Gottes Liebe ist ein Ding der Unmessbarkeit.
(Text von Micha)

Dialog über die Liebe

A ist Erwachsener, B ein Kind
A: Ich lese dir jetzt mal was aus dem 1. Korinther 13 vor.
A: Die Liebe ist geduldig und gütig
B: (unterbrechend) Was ist eigentlich Geduld?
A: Es ist ja bald bald Weihnachten. Und du freust dich bestimmt auf die Geschenke. Darauf warten – das ist Geduld.
B: Und was soll Güte sein?
A: Wenn dir deine Schwester wieder mal die Kekse weg futtert und du sie trotzdem liebst. Das ist Güte.
A: Außerdem ist die liebe nicht Schadenfroh.
B: HaHaHa!!!! Aber Schadenfreude ist doch die schönste Freude!
A: WAS?! So bekommst du aber keine Geschenke vom Weihnachtsmann!
B: Aber warum?? Ich habe doch so viel Gutes in diesem Jahr getan!!!
A: JA, aber jedoch hast du es nicht aus Liebe getan… sich mit jemanden zu freuen ist viel wertvoller als Schadenfreude.
B: (nachdenkliche Miene)
A: O.k., weiter im Text… Die Liebe gibt nie jemanden auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere, alles erträgt sie mit großer Geduld.
B: (total überrascht) Ach Soo!!!! SO ist das mit der Liebe! Ich glaube jetzt hab ich´s verstanden.
A: Richtig wirst du es erst verstehen sobald du Jesus begegnest. Was er für dich getan hat, ist die größte Liebe die es gibt!
B: Ach, deswegen wird der Geburtstag von Jesus so groß gefeiert.
(Text von Nils, Marlène, Juliana, Rahel)

Ich möchte lieben.

Ich möchte lieben. Bedingungslos annehmen.
Meine Mitmenschen respektieren und von ganzem Herzen lieben. Ich möchte sie lieben, so wie ich ich mich selber lieben möchte.
Ich möchte versöhnen. Streit und Hass durch Versöhnung und Annahme durchbrechen. Ich möchte durch meine Liebe zu mir und meinen Mitmenschen meinem Partner Sicherheit geben. Stetig sein. Ich möchte ehrlich sein, treu in jeder Situation.
Doch ich denke, nein, ich weiß, dass ich das nicht kann. Ich merke, wie ich an meine Grenzen komme und meine Vorsätze immer wieder scheitern.
Doch ich erkenne, dass da jemand ist, der das kann.
Lieben.
Bedingungslos, stetig.
Jemand, der mich zuerst geliebt hat, noch bevor ich Ihn gekannt habe. Noch bevor ich mich selber überhaupt kennen gelernt habe. Weil er schon lange vor mir wusste, wie mein Herz wirklich aussieht.
Jesus.
Er hat von Anfang an schon gewusst, welches Potenzial und welche Liebe Gott in mich gelegt hat. Durch Jesus‘ Liebe, seinem starkem Vorbild, hilft er mir, mir selber und meinem Umfeld mit Liebe und Versöhnung zu begegnen.
(Text von Manuel, Kiara, Maike, Claudius)

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Bibeltext: aus der Einheitsübersetzung  © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart, mit freundlicher Genehmigung

Fotos: Susan H., Ina B., mit freundlicher Genehmigung